Etikettendrucker

Nur, weil es 6000 v. Chr. keine Drucker gab, darf es auch keine Etikettierungen geben. Stimmt nicht ganz, denn auch, wenn die alten Ägypter nichts von Brother und HP wussten, so bedienten sie sich doch der Etikettierung. Vor allem Handelsleute und Apotheker, oder als was auch immer man letzteren bezeichnet hat, nutzen bereits die Hinweisschilder, um Preise und Informationen bei Bedarf abzurufen.

Die Intention der Etiketten hat sich allerdings nicht gewandelt. Immer noch fügt man Produkten Hinweisschilder bei, um Informationen zur gegebenen Zeit zu erhalten. Nur hängt man keine Papyrusrolle mehr an einen Dirt Devil, sondern druckt Etiketten direkt auf die Produkte oder – wie in diesem Fall – auf die Verpackung. Da sich seit den Ägyptern die Wirtschaftsform gewandelt hat und wir in einer Industrienation leben, ist auch klar, dass wir ein paar mehr Etiketten benötigen. Dies bewerkstelligt man vorzugshalber mit einem entsprechendem Gerät und zwar dem Etikettendrucker. Sei es auf dem Brief, auf Aktenstapeln oder Paketen sowie Barcodes und ganz besonders im Supermarkt. Kein Produkt ist komplett informationsfrei, sondern trägt ein Etikett, um den Kunden mit Informationen zu versorgen.

So finden Etikettendrucker speziell im gewerblichen Bereich ihren Aufgabenbereich. Eher in dem Bereich der Klein- und mittelständischen Unternehmen kommt ihre wahre Bedeutung zum Tragen. Da sie dem Kunden ein Produkt präsentieren, sollte hier auf eine gute Qualität geachtet werden. Aber gerade bei Massenproduktionen sollte ein ausgewogenes Verhältnis von Qualität und Druckkosten herrschen. Um Druckkosten massiv zu drosseln, kann man sich der Funktion der neuen Thermodrucker bemächtigen. Hierbei wird durch punktuelle Hitzeeinwirkung der Aufdruck nicht aufgedruckt sondern eingebrannt und das mit einer ziemlich hohen Qualität, wobei bei industrieller Nutzung hier Hochleistungsdrucker zum Einsatz kommen.

Mittlerweile ist es üblich, dass diese Drucker ein eigenes Rechenwerk besitzen und nicht erst über einen PC angeschlossen werden müssen. Die Eingabe erfolgt über ein integriertes oder separates Eingabefeld.
In der heutigen Zeit gibt es viele verschiedene Etikettendrucker und passend dazu auch die verschiedensten Etikettenformen. Ob große, kleine, schmaler, breite, runde und so weiter, alle wollen sie bedruckt werden. Da der Etikettendrucker somit eine eigene Rechenwerkeinheit ist, ist es auch nötig, dass die entsprechende Software für den Drucker genutzt wird. Jede Hersteller bietet die nützliche Software auf seiner Internetseite an. Trotzdem, dass diese Drucker selbstständige Einrichtungen sind, die über die Steckdose oder Akkumulatoren mit Strom versorgt werden, lassen sie sich immer noch am besten über den PC kalibrieren.

Um die optimale Qualität weiterhin zu erhalten, bedarf es einer regelmäßigen Reinigung und Wartung. Dabei sind Etikettendrucker sehr pflegeleicht, was ihre Reinigung anbelangt. Um den Druckkopf nicht zu beschädigen bedient man sich eines speziellen Druckkopfreinigungsstiftes. Ist dieser nicht zu Hand, kann man auch alternativ ein Wattestäbchen oder ähnliches mit Alkohol oder Etikettenlösungsmittel behandeln und jenes zur Reinigung des Druckkopfes benutzen. Wird nicht gereinigt, kann das irreparable Schäden am Druckkopf hinterlassen.